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Donnerstag, 11. August 2011

Scenesters' Radio Session mit THE SHOWBOX & DIE LENDREBELLEN

„Der Schlager zeugt von unserem Weltekel“

Bei unserer dritten Scenesters’ Radio Acoustic Session durften wir das Grazer Singer-/Songwriterduo The Showbox sowie die Schlager-Combo Die Lendrebellen im Radio Helsinki Studio begrüßen.

Wir haben diese Live-Performances natürlich auch auf Bild gebannt und die gibt es wie gewohnt hier bei uns auf Scenesters’ Austria zu sehen.

Hinter The Showbox steckt das Singer-/ Songwriterduo Christoph Steiner und Daniel Tischler, die zusammen mit ihrer Band seit 2010 Musik machen. Leise Töne und gefühlvolles Songwriting zeichnen diese Grazer Formation aus. Nachdem sie in den letzten Monaten fleißig am Live-Spielen waren, wie z.B. am vergangenen Acoustic Lakeside Festival, widmen sich The Showbox nun dem Aufnehmen ihres ersten Albums. Dabei steht ihnen der erfolgreiche steirische Musiker Effi als Produzent zur Seite.

Die Lendrebellen nahmen sich diverse Schlagerstars zum Vorbild ihrer Kunst. Bei den Melodien von Christoph „Lois“ Gubesch und Matthias „Hias“ Alber darf geschunkelt und lauthals mitgesungen werden. Gute Laune verbreiten die Texte der Lendrebellen allemal und diesen Blumenstrauß an Melodien wollen wir euch keinesfalls vorenthalten.  

Viel Spass mit den Live-Sets von The Showbox und den Lendrebellen:





SCENESTERS' GEWINNSPIEL

Es gibt wieder etwas zu gewinnen: Seht euch den 2. Teil aufmerksam an und macht mit! Als vielversprechenden Preis kann man Gesangsstunden mit den Lendrebellen gewinnen. Schätzungen können ab sofort auf unserer Facebook-Seite abgegeben werden. Wir wünschen euch: Toi, Toi, Toi!




© lizdisaster, franziska, lendMOND

Dienstag, 26. Juli 2011

Scenesters' Acoustic Session + Wordrap mit A Life A Song A Cigarette Duo

Platoo bringt bekanntlich die besten Singer-/Songwriter in die Scherbe. Diesmal beehrten A Life A Song A Cigarette im Duo die Grazer Lokalität. Stephan Stanzel und Lukas Lauermann gaben im Vorfeld bei einem Krügerl Bier im Schanigarten eine wunderbare Acoustic Session zum Besten und stellten sich unseren Scenesters‘ Fragen.

A Life A Song A Cigarette sind eigentlich zu fünft unterwegs und konnten sich in den letzten Jahren ein fixen Platz innerhalb der österreichischen Musikszene erspielen. Stephan Stanzels unverkennbares Songwriting zusammen mit dem hervorragenden Bandsound machen die Wiener Folk/Pop Band aus. Die erste Single „Love“ vom Debut „Fresh Kills Landfill“ könne Stanzel schon nicht mehr hören. Wie gut, dass es mit „Black Air“ bereits ein tolles Nachfolgealbum gibt und darauf auch neue „Hits“ wie „Marie“ zu finden sind. Die aktuellste Single der Wiener Combo nennt sich übrigens „Red September“ (2010). 

Derzeit macht jedoch das  A Life A Song A Cigarette Duo die österreichischen Bühnen unsicher. Stephan Stanzel an der Gitarre und Gesang gemeinsam mit Lukas Lauermann am Cello. Dass diese Konstellation ihren ganz eigenen Charme verbreitet, davon konnte sich das Grazer Publikum am 18. April 2011  in der Scherbe überzeugen. 

Pläne für die Zukunft verrieten uns die Herren ebenfalls: Im Sommer will die ganze Band unter Eigenregie ein  neues Album aufnehmen, dessen Release für das Frühjahr 2012 geplant ist. Bis dahin wird weiterhin live gespielt sowie fleißig an einem eigenen Studio gebaut. 

Im „Schanigarten“ bekamen wir eine exklusive Kostprobe vom Können des Duos, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Außerdem erfuhren wir mehr über ihre Meinung zur österreichischen Musiklandschaft, zu Lieblingslabel, -album oder auch -location.






(c) lendmond, lizdisaster, loubelle, veca

Mittwoch, 20. April 2011

Porzellan im Elefantenladen

Wie das mit dem Yin und dem Yang so ist, das erzählt uns die aufsteigende Wiener Band Kommando Elefant. Und danach ziehen sie unfreiwillig aber erfolgreich eine musikalische Metamorphose durch.

Ihre musikalische Karriere begann mit der Blockflöte. Irgendwie lernt das ja auch jeder Neuling auf musikalischem Gebiet irgendwann einmal - zumindest wollen es die Eltern so. Und oft trägt die frühkindliche Blockflötentortur auch Früchte. Bei ihnen ist die Blockflöte heute allerdings nicht mehr dabei: dem Elefanten werden die Kommandos mittels Gitarren, Schlagzeug und Synthesizer durchgegeben.

Nicht viel Zeit verging nach der musikalischen Früherziehung, bis der eigentliche Kern von Kommando Elefant, den Durchstartern aus Wien, sich gebildet hat: Alf und Luis kennen sich bereits seit ihrer Kindheit – aus dieser Freundschaft wurde ca. 18 Jahre später eine musikalische Formation, die 2010 beinahe den FM4-Amadeus mit nach Hause genommen hätte.
Sie haben allerdings nicht immer nur zu zweit Musik gemacht. „Wir sind eine Art Vielmannprojekt“, sagen sie, auch wenn sie heute meistens zu viert auftreten.

Schnell ist es gegangen. Mit dem Namen Kommando Elefant hatten sie 2007 Bühnenpremiere. Damals waren sie Support von Velojet bei ihrer Deutschlandtour. „Wir haben sie zwangsbeglückt“, sagt Alf lächelnd, beim Publikum seien sie auf jeden Fall gut angekommen. Immerhin ist eine Bühnenpremiere als Unterstützung einer bereits namhaften Band nicht die schlechteste Gelegenheit, einen stabilen Grundstock zu legen.
2008 war dann auch schon das erste Album da. Es folgten Kooperationen mit Jeans Team und auch mit Peter Hein von den Fehlfarben.

Kommando Elefant – „das ist das Yin und das Yang“, sagen sie. Singer-Songwriter machen sie clubtauglich und vermischen es mit knackigen Beats - so bringen sie ihr Werk zur Vollendung. Und ihre Musik funktioniert beim Publikum, wie wir es im Jänner im PPC erleben durften. Als Vorband von Großstadtgeflüster waren die Wiener unterwegs. Physisch etwas anstrengend, mit dieser Partie zu touren - aber durchaus rentabel. 

Und was sagen die Herren von Kommando Elefant zur österreichischen Musikszene? Sie floriere. Vor allem durch Institutionen wie FM4, Radio Soundportal oder dem Musikfonds. „Alle machen das, wonach sie sich fühlen, das gibt einen eigenständigen, vielschichtigen und authentischen Sound“, sagt Alf. Radio FM4 war auch für die Elefanten ein guter Nährboden. „Letzter Sommer“, „Falsche Helden“ und „Alaska“ rotierten und sind nach wie vor oft zu hören. Eine schöne Geschichte eigentlich. Vor allem eine rasante. Und à propos „Alaska“ – da sind wir schon fast bei der aktivierenden Übung:

Das Akkord-Chaos ist eingeschlagen. Aus einer Auswahl verschiedenster Akkorde musste die Band vier Stück ziehen und ihren Hit „Alaska“ neu vertonen. Alter Text, neue Musik. So skurril und unharmonisch die Kombination auch klingen mag. Kommando Elefant hat es gut erwischt. Staunet, staunet! 





Das neue Album „Kommt wir hauen Granaten rein. Das kleine bisschen Leben“ ist selbstverständlich im Handel erhältlich. Da kann man sich beispielsweise „Alaska“ im Originalton anhören.

Die nächsten Live-Gigs:

27.4. Wien - Arena Global 2000
29.4. Dietmans bei Gmünd - Zacky
21.5. Judenburg
3.6. Linz KAPU + Mediengruppe Telekommander
22.6. Wiener Neudorf
2.7. St. Johann Pongau - Stadtzauber
15.7. Kaumberg Hardly Mountain Festival
30.7. Feldkirch - Poolbar Festival

Mittwoch, 24. November 2010

Scenesters' Blind Date - Vollmond Special: SWEET SWEET MOON & LENDMOND

Eine kleine Gute-Nacht-Geschichte....


Und der Stern quillt Traumornamente. Kreisst in Visionen bildhafte Vorgänge. Schlängelt Vermutungen, die als Ekstasen heiss durch Hirn und Seele schießen. (Melchior Vischer)


Es waren einmal zwei junge Burschen namens Matthias, die das Schicksal auf wundersame Weise zusammenführte. Es geschah in einer Vollmondnacht in den Gassen eines kleinen Städtchens namens Graz. Unverhofft stießen die beiden aufeinander und was ihnen widerfuhr, erfahrt ihr hier:

Der Eine nannte sich SWEET SWEET MOON. Seine musikalische Heimat fand er in Wien beim Indielabel „Siluh Records“, auf dem er 2009 auch seine erste CD mit dem Titel „Pompidou“ veröffentlichte. Darauf verbindet das musikalische Multitalent geigen- und gitarrenlastige Folksongs mit gekonntem Songwriting. 

Der Andere nannte sich LENDMOND, seines Zeichens DJ. Doch dies war nur eines der vielen musikalischen Gesichter dieses umtriebigen Herrn aus Graz. Er frönte der Musik auf vielerlei Weise - sei es am Keyboard oder Synthesizer bei den Crashing Satellites, bei The Dirty and Hairy Fuck You Combo oder bei Die Lendrebellen (um nur einige zu nennen) oder eben als DJ.

Mit verbundenen Augen liefen sich die besagten Musiker vor dem Grazer Lokal "Scherbe" in die Arme. Sie verstanden sich auf Anhieb und das erste Scenesters Blinddate nahm seinen Lauf. Gemeinsam spielten sie für unser Vollmond-Special Sandmännchen. Das Ergebnis der abendlichen Zusammenkunft war eine kleine Gute-Nacht-Geschichte über Katzen, Universum, alkoholhaltige Getränke, Elvis und Radiohead...Nur eine Traumvision? Oder doch Realität... 




the dirty and hairy fuck you combo www.myspace.com/tdahfuc


 © lizdisaster, hohesZeh, NeonAeon