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Samstag, 10. Mai 2014

Scenesters' Tipp: FETTKAKAO SAMPLER 2014

Wir freuen uns schon sehr auf den kommenden Fettkakao Sampler, der am 23. Mai erscheinen wird. 

Bis zum Release verkürzen wir uns die Wartezeit mit dem coolen Propaganda-Video, das vom Wiener Label eigens dafür gemacht wurde:



Various Artists - Fettkakao Sampler 2014 ||FKKP11|| from fettkakao on Vimeo.

Und für alle GrazerInnen noch ein ganz besonderes Zuckerl: Heute Abend gibt es im SUB eine Fettkakao Label Night, um den kommenden Release zu feiern!!! Mit Live-Auftritten von den GOLDSOUNDZ und CRAZY BITCH IN A CAVE.

Wer sich so alles auf dem Sampler tummelt, seht und hört ihr hier.

Samstag, 26. Oktober 2013

Scenesters' Review: MARTA "Warships"



Zwei Männer. Zwei Instrumente. 13 Lieder. Ein Album. MARTA veröffentlichen mit „Warships“ ihr Debüt und kennen darauf nicht nur eine Linie, sondern bewegen sich zwischen Garage Rock und Blues, zwischen Punk und Poesie – jedoch ohne sich darin zu verlieren.



Der Eine hat Erfahrung darin in Zwei-Personen-Bands zu spielen. Paul Plut ist nämlich auch bei Viech als die Hälfte eines Zweiergespanns tätig. Bei Marta schlüpft er nun in die Rolle des singenden Gitarristen und beweist, dass er auch auf Englisch und als alleinige Stimme einer Band kann. Und eben diese Stimme zeigt sich manchmal melodisch („Saints At Suzanne's“), manchmal fragil („Mermaid & Moonface“) und manchmal schon fast hysterisch („Nothing But A Sailor's Mouth“)  – auf alle Fälle immer selbstbewusst. Damit ergänzt sie sich problemlos mit dem Gitarrenspiel, welches sich zwar weniger abwechslungsreich aber nicht minder überzeugend gibt. Erwähnenswert ist hier vor allem „On The First Day Of Spring“, eines der besten Lieder des Albums. Die Gitarre verschmilzt hier harmonisch mit den restlichen Bestandteilen des Liedes.



Der andere ist ein vielbeschäftigter Mann, hütet er doch nicht nur bei Marta sondern auch bei Stereoface, Polkov und Farewell Dear Ghost das Schlagzeug. Doch Verschleißerscheinungen zeigen sich bei Günther Paulitsch trotzdem keine. Das Gegenteil ist der Fall, wie mit „Seasick“ schon der Opener des Albums zeigt: es scheppert, es treibt, es groovt. Und irgendwo zwischen Punk und Blues Rock peitscht das Schlagzeug so die erste Single von „Warships“ nach vorne. Auch die anderen Lieder des Albums sind auf einem ähnlich starken Fundament gebaut, sei es wegen dem Schlagzeugspiel an sich („Could We Please All Fall In Love“) oder auch wie es eingesetzt wird (zum Beispiel der Hall bei „One Song“).



Doch Marta sind nicht nur das, was Promofotos und Live-Auftritte zeigen – nicht nur Paul Plut und Günther Paulitsch. Julia Hager ist ein ebenso wichtiger Teil dieser Band, wie die beiden Musiker. Ist sie es doch, die Marta die Worte in den Mund legt, sprich, die Texte schreibt. Und diese ergänzen sich nicht nur in ihrer Abwechslung gut mit der relativ steten Musik. Das „Warship“ treibt zwischen tief persönlichen und hoch dramatischen Geschichten herum. Zitate wie „as long as it's heavy it's real“ beschreiben darüber hinaus Marta als Ganzes gut.



Auf „Warships“ präsentiert sich somit eine Band, die mehr ist als das Nebenprojekt zu dem sie gemacht werden könnte. Hinter ausgefeilter Instrumentalisierung, emotionalem Gesang und durchdachter Lyrik versteckt sich bei Marta nämlich definitiv das Potential, aus dem Schatten der anderen hier genannten Bands zu treten. Wobei sich das Potential nicht versteckt: es zeigt sich offen.




Skala zum Glück: 8,3 / 10





„Warships“ ist seit dem 18. September via ZITA Records erhältlich und unter anderem auf folgenden Konzerten käuflich zu erwerben: 31. Oktober, Wien (Loop), 5. November, Graz (SUB).

(c) B. L. Bonetti

Samstag, 30. Juni 2012

Scenesters' Interview mit THE MAYBE MEN

Wie bereits berichtet, fand am 27.4.2012 im Grazer Sub unser erstes Scenesters' Konzert statt. Wir nutzten die Gelegenheit und interviewten im Vorfeld eine der drei wunderbaren Bands des Abends: Nämlich THE MAYBE MEN aus Wien.

The Maybe Men durften auf die von uns gestellten Fragen nur mit "Ja" oder "Nein" antworten, das Wörtchen "Vielleicht" strichen wir gnadenlos aus ihrem Wortschatz. Klare Entscheidungen waren hier gefragt! 
Nebenbei erfuhren wir auch, wie sie zu ihrem Bandnamen kamen...






In ihre aktuelle Kassette "The body has no chance", die heuer auf dem Grazer Label "Wilhelm Show Me The Major Label" herauskam, könnt' ihr übrigens auch auf Bandcamp reinhören.




 © lizdisaster, hohesZeh

Sonntag, 3. April 2011

Scenesters’ Acoustic Session mit :aexattack




Ein neuer Beitrag unserer Reihe "Scenesters’ Acoustic Session" mit Heli und Aex von :aexattack ist endlich online. Denn gedreht wurde bereits im vergangenen Dezember im Grazer Sub, wo die Band im Rahmen ihrer "Moustache Tour" ein Konzert gab.

:aexattack gibt es inzwischen seit dem Jahr 2007. Aus der ursprünglich von Axl Truschner (aka aex) als Soloprojekt geplanten Idee, eigene Songs zu veröffentlichen, erwuchs inzwischen eine komplette Band. Aex als der Kopf der Band steuert die Songs bei und wird dabei musikalisch von seinen Freunden Heli (guit.), Liwi Li (bass) und Michi (drums) unterstützt. Aus Spass an der Musik fanden sich die Jungs zusammen, um neben diversen anderen Musikprojekten  (Axl und Michi sind von der Kärntner Indie Rock Band Human Shout, die auch am ersten Brittsommar Festival in Klagenfurt mit dabei war), auch in dieser Formation zu musizieren. Ihren Namen verdankt die Band dem Produzenten von Human Shout, der während der Aufnahmesessions zu Axl meinte: „Aexattack spiel mal den Bass ein!“

Ein Album der Gruppe ist erst für das Jahr 2012 geplant, bis dahin wird fleißig an der neuen Platte von Human Shout gewerkt. Das erste :aexattack-Album soll auf jeden Fall im Fuzzroom aufgenommen werden. Bis dahin kann man sich bereits ein paar Songs auf ihrem MySpace-Profil anhören. Und im Februar dieses Jahres erschien online die erste Single "Against the lies" der vier jungen Herren.
Die Band aus Völkermarkt bzw. Wien supportete bisher bekannte Künstler wie Fuzzman und Norman Palm. Auf ihrer eigenen „Moustache Tour“ stellten die vier Musiker den Spass in den Vordergrund und das sieht man auch in unserem Beitrag. Anschließend an zwei Acoustic Performances erzählten uns die Jungs eine nette Anekdote aus ihrem Touralltag...





http://www.myspace.com/aexattack

http://www.facebook.com/pages/aexattack/118460058171591


(c) NeonAeon, HohesZeh, lizdisaster


Samstag, 23. Oktober 2010

Scenesters' Interview: MARTIN (GOLDSOUNDZ)

Dienstag, 19.10.2010 Sub, Graz.

Zwischen den Soundchecks für den Konzertabend von den Goldsoundz und The Pharmacy im Sub nahm sich Martin, der Sänger und Gitarrist der Goldsoundz, Zeit für ein kurzes Interview. Die Band, die mit eingängigen Melodien, schrägen Gesangslinien und charmanten Live-Auftritten überzeugt, ist Mitglied des Grazer Kassettenlabels Wilhelm Show Me The Major-Label. 

Bevor die Band als Supportact von The Pharmacy (gingen bereits mit Kimya Dawson, The Moldy Peaches oder Jeffrey Lewis auf Tour) die Sub-Bühne stürmte, beantwortete Martin im Vorfeld Fragen zur Band, zur Split-EP mit Ja, Panik und den Zukunftsplänen der vier Grazer Musiker. Aber seht und hört selbst, was er zu sagen hat...




GOLDSOUNDZ: http://www.myspace.com/goldsoundzhelpsyou

© lizdisaster