Samstag, 5. Februar 2011

Spot on Austria

Nach einer schöpferischen Pause melden wir uns hier und jetzt wieder zurück aus unserem Winterschlaf. Höchste Zeit, denn auf unseren Schreibtischen stapeln sich bereits fantastische Beiträge über noch fantastischere Bands, die auf ihre Veröffentlichung warten. Eine Liste dieser Beiträge findet ihr rechts oben im Blog unter "COMING UP".

In unserer Pause waren wir natürlich nicht gänzlich untätig. Es wurde gedreht, es wurden Konzerte besucht, unser Team wurde erweitert und vorige Woche haben wir es letztendlich in die Hauptstadt geschafft und sind von nun an auch in Wien vertreten.

Stichwort Wien. Ein kollektiver Ausflug führte uns vor einigen Tagen in die Stadt der Menschenfresser. Es galt, einige vielversprechende Konzerte zu besuchen. 
Da gab es zum einen Francis International Airport zu bewundern. Diese hatten bereits beim diesjährigen Eurosonic Festival (verdammt wichtiger Showcase mit Bands und Business-Leuten aus ganz Europa) für Aufsehen gesorgt. Zu Recht. Gänsehaut von der ersten bis zur letzten Sekunde im zur Gänze gefüllten WUK. Das hat uns ehrlich gesagt überrascht. Nicht die Gänsehaut, aber die enorme Menge an Besuchern. Diese Band ist also kein Geheimtipp mehr. Ihr zweites Album "In the Woods" sollte sich in jeder geschmackssicheren Platten- bzw. CD-Sammlung befinden. Wir sind nicht die einzigen, die dieser Band Großes prophezeien und wünschen.




Auch nicht schlecht: Diver. An diesem Abend als Vorband von Francis Int. Airport zu bewundern, bekommen auch sie von uns ein riesiges "Like". Die Aufmerksamkeit der Besucher war durch die Vorfreude auf die Hauptband des Abends etwas gemindert. Das machte den Auftritt von Diver aber keinesfalls schlechter. Eine Band, die man sich gerne wieder ansieht und -hört.

Tags darauf regierten die Dänen in Musik-Wien. Was das in einem Blog über die österreichische Musikszene zu suchen hat, ist einfach erklärt: Das Mini-Festival "Spot on Denmark" im B72 entstand unter einer Zusammenarbeit von dänischen und österreichischen Einrichtungen. Auf österreichischer Seite waren dies: ink music, AMAN, FM4, TBA, gotv und  the gap. Näheres zu Spot on Denmark hier.
Das Festival war umrahmt von Networking-Veranstaltungen mit Delegierten aus Österreich, Dänemark, Ungarn, der Schweiz und der Slowakei. Diese wiederum fanden zum Teil tags zuvor ihren Weg ins WUK (Diver, Francis Int. Airport) und zur FM4 Studio 2 Session (Destroy, Munich, Elektro Guzzi) und tragen - so hofft man - die frohe Botschaft österreichischer Qualtiätsmusik hinaus in die große weite Welt.


http://www.elektroguzzi.net/

© hohesZeh

Dienstag, 28. Dezember 2010

MUSIC MEETS MOASTABRATL: Paul Pfleger (Stereoface)

Wer die Weihnachtsbäckerei der letzten Tage bereits satt hat, sollte sein kulinarisches Augenmerk vielleicht besser wieder auf eine andere Variante der österreichischen Traditions-Speisen legen: die Buschenschankjause.
Ihr zu Gunsten starteten wir vor einiger Zeit mit Berni Trashbone eine Werbeserie. Heute wird diese fortgesetzt, nämlich von Paul Pfleger, dem Frontmann der Grazer Band Stereoface.


Die Musik wurde ihm in die Wiege gelegt. Diese verbrauchte Wendung kann man bei Paul Pfleger ruhigen Gewissens anwenden. Ist doch sein Vater Ewald Pfleger der Erfinder der Hymne "Live is Life", die dessen Band Opus zu einem der wenigen international erfolgreichen österreichischen Musikexporte der Zeitgeschichte machte.
Dass auch in Paul selbst ein Talent steckt, bewies er bereits 1997, nämlich als Finalist beim Kiddy Contest. Diesbezügliche Statements sind ihm heutzutage nur schwer zu entlocken. Da berichtet Paul schon lieber über die mittlerweile mehr als 6 Jahre zählende Geschichte seiner Band Stereoface. Eine lange Zeit, die den vier jungen Musikern (Paul Pfleger - voc & guit, Benny Musenbichler - drums, Lukas Schneeberger - bass, Nino Kadletz - guit) bereits viele unvergessliche Anekdoten beschert hat.

"Unser schrägstes Konzerterlebnis war eine eher versehentliche Buchung in einem Züricher Todes-Metall Club.. in dem wir zwar verwunderlicherweise gar nicht ausgebuht wurden.. aber dafür mit einem mega nazi Boss, bei dem wir zwangsläufig übernachten mussten.. und Probleme bekommen haben wegen Luki's 2Pac-T-shirt (Originalzitat: 'Ein Neger-T shirt wollen wir hier nicht!')"

Ein weit größeres Highlight für die Band war es da laut Paul, im vergangenen Mai ein gemeinsames Festival mit Scooter zu spielen.


Frontmänner von Welt


Dass sich Stereoface musikalisch dann aber doch ein kleines bisschen von Scooter  unterscheiden, kann auf ihren bisherigen Veröffentlichungen gehört werden:


"Can't Face The Mirror" (2007, 7'' Vinyl, nur bei Konzerten erhältlich) 
"Stereoface" (2008, Album CD, im top-sortierten Fachhandel und auf amazon)
"15 Minutes In Stereo" (2009, digitale EP, erhältlich u.a. auf iTunes)


Auch abseits von Stereoface ist Paul musikalisch umtriebig, wie zum Beispiel vor Kurzem bei der Beatles Unlimited Jubiläums Feier im Grazer Orpheum gemeinsam mit der englischen Beat-Legende Tony Sheridan. 
Aber auch in Familienkreisen wird musiziert....
"Ja genau, ich hab auf dem letzten Soloalbum von meinem Dad Sitar und Ukulele gespielt. Und einen Song beim letzten Opus-Konzert mit dem Symphonischen Orchester."




Aber wie siehts denn nun mit Zukunftsplänen aus, im Hause Stereoface?
"Es wird gerade neues Material produziert.. experimentiert.. radikalisiert.. 2011 wirds ein neues Album geben!"


Und längerfristig?
"Gute Heurigenjause als fixen Bestandteil am Rider!"


In diesem Sinne...





Stereoface: http://www.stereoface.at.tf/

© hohesZeh


Dienstag, 21. Dezember 2010

Scenesters' Acoustic Session: Jacques Bush (Spring and the Land)

Ort: Exil. Graz, am 11.12.2010.


Wir trafen Jacques Bush vor dem Spring and the Land Konzert im Grazer Exil, wo er für uns drei Songs zum Besten gab. Diese exklusive Klo-Session seht ihr hier:


















© lizdisaster, hohesZeh

Dienstag, 30. November 2010

DON'T MISS: Spring and the Land (Aftershow: Club Gegenwart!)

Am Freitag, dem 3. Dezember, ladet der Kulturverein Gegenwart zum Konzert der Grazer Indie Folk/Pop Band SPRING AND THE LAND. Anschließend ans Konzert findet nach einer längeren Pause endlich wieder ein Club Gegenwart (früher Club Non Stop) statt, bei dem das Los Aficionados DJ-Team - wie gewohnt - mit fein selektierten Indie-Alternative-Trash-Melodien zum Tanz auffordert. Diesmal on the decks: U Garcia, Neonlike und Saus'n'Browse. Da das Non Stop Kino mittlerweile seine Pforten schließen musste, findet die Veranstaltung erstmals im Forum Stadtpark statt. (AK: 6 Euro)

Die Grazer Band SPRING AND THE LAND, die an diesem Abend spielen wird, veröffentlichte diesen Sommer ihr erstes Album mit dem Titel "Outside My Window". Jacques Bush und Marino Acapulco ist damit ein wunderschönes Album gelungen, das wärmstens zu empfehlen ist. Von der Qualität ihrer gefühlvollen und zwischen Pop, Rock und Folk angesiedelten Songs sollte sich jeder selbst überzeugen. Freut euch auf einen ergreifenden Konzertabend, der abgerundet wird von einer vielversprechenden Aftershow-Party!

"Musik für Herz und Seele. Direkt unter die Haut, vordergründig traditionell, verführerisch                  schön, geimpft mit einer dezenten Note an Subversion."

Als kleiner Vorgeschmack:


 


http://www.myspace.com/springandtheland

http://www.gegenwart.mur.at/

http://www.myspace.com/losaficionadosdjs

http://www.myspace.com/u.garcia


© lizdisaster

Mittwoch, 24. November 2010

Scenesters' Live: SWEET SWEET MOON

Am 22.11.2010 lud Platoo - die Plattform für Songwriter - den Musiker Matthias Frey aka SWEET SWEET MOON in den Grazer Scherbenkeller. Dieser bat den zahlreich erschienenen Zuhörern gemeinsam mit Cellisten "Toni Traubensaft" ein zauberhaftes Konzert. Hier ein Ausschnitt daraus:

Sweet Sweet Moon - My Night With The Prostitute From Marseille



Scenesters' Blind Date - Vollmond Special: SWEET SWEET MOON & LENDMOND

Eine kleine Gute-Nacht-Geschichte....


Und der Stern quillt Traumornamente. Kreisst in Visionen bildhafte Vorgänge. Schlängelt Vermutungen, die als Ekstasen heiss durch Hirn und Seele schießen. (Melchior Vischer)


Es waren einmal zwei junge Burschen namens Matthias, die das Schicksal auf wundersame Weise zusammenführte. Es geschah in einer Vollmondnacht in den Gassen eines kleinen Städtchens namens Graz. Unverhofft stießen die beiden aufeinander und was ihnen widerfuhr, erfahrt ihr hier:

Der Eine nannte sich SWEET SWEET MOON. Seine musikalische Heimat fand er in Wien beim Indielabel „Siluh Records“, auf dem er 2009 auch seine erste CD mit dem Titel „Pompidou“ veröffentlichte. Darauf verbindet das musikalische Multitalent geigen- und gitarrenlastige Folksongs mit gekonntem Songwriting. 

Der Andere nannte sich LENDMOND, seines Zeichens DJ. Doch dies war nur eines der vielen musikalischen Gesichter dieses umtriebigen Herrn aus Graz. Er frönte der Musik auf vielerlei Weise - sei es am Keyboard oder Synthesizer bei den Crashing Satellites, bei The Dirty and Hairy Fuck You Combo oder bei Die Lendrebellen (um nur einige zu nennen) oder eben als DJ.

Mit verbundenen Augen liefen sich die besagten Musiker vor dem Grazer Lokal "Scherbe" in die Arme. Sie verstanden sich auf Anhieb und das erste Scenesters Blinddate nahm seinen Lauf. Gemeinsam spielten sie für unser Vollmond-Special Sandmännchen. Das Ergebnis der abendlichen Zusammenkunft war eine kleine Gute-Nacht-Geschichte über Katzen, Universum, alkoholhaltige Getränke, Elvis und Radiohead...Nur eine Traumvision? Oder doch Realität... 




the dirty and hairy fuck you combo www.myspace.com/tdahfuc


 © lizdisaster, hohesZeh, NeonAeon

Dienstag, 9. November 2010

Kochen mit...DESTROY, MUNICH

Mit dem Titel ihres im Dezember erscheinenden Albums befehlen uns Destroy, Munich „Don’t Forget The Birthday Cake“ (wie hier berichtet). Dieser Aufforderung sind wir gerne nachgekommen, ganz unter dem Motto „Backe backe Kuchen, Scenesters‘ hat gerufen“. Gabriel (voc, git) und Philipp (drums) sind unserem Ruf gefolgt und prompt wurde das Grazer Office zur Backstube umfunktioniert. Und Plastik-Kerzenhalter zu Kuchenstreusel.

Um der Aktion einen Hauch von Multitasking zu verleihen, sollten sich unsere beiden Hobbybäcker während des Kuchen-Dekorierens gegenseitig von ihrem Band- & Albumnamen abgeleitete Fragen stellen. Und das auch noch in einer vorgegebenen Reihenfolge. Wie sie diese Aufgabe gemeistert haben und ob bleibende Verletzungen davongetragen wurden, seht ihr hier bei „Kochen mit…Destroy, Munich




music: "Woyzuck" - Destroy, Munich
 
http://www.myspace.com/destroymunich

© hohesZeh, lizdisaster